Auf der sechsten gemeinsamen Sitzung der Leiter der Zollbehörden Aserbaidschans, der Türkei und Georgiens, die in Istanbul stattfand, bekräftigten die Teilnehmer ihre Absicht, die Zusammenarbeit zur Errichtung des gemeinsamen Zoll- und Grenzpostens „Seidenstraße“ fortzusetzen. Dies berichtete APA.
Die Parteien stellten fest, dass die Vorbereitungen zur Unterzeichnung des Protokolls über die Einrichtung des Postens abgeschlossen sind, und vereinbarten, den Prozess zu beschleunigen, damit das Dokument in naher Zukunft unterzeichnet werden kann.
Der Einnahmedienst des georgischen Finanzministeriums betonte die Bedeutung einer Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern, der Vereinfachung der Zollverfahren und der Stärkung der Position der Region als wichtiger Handelskorridor.
Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der Eisenbahnlinie Baku–Tiflis–Kars sowie zur Digitalisierung der Grenzposten erörtert, um die Zollabfertigung zu beschleunigen, die Abfertigungszeiten zu verkürzen und Transportkosten zu senken.
Die aserbaidschanische Delegation wurde vom Vorsitzenden des Staatlichen Zollkomitees, Schahin Bagirow, geleitet; die türkische von Handelsvizeminister Sezai Uçarmak; und die georgische vom Leiter des Einnahmedienstes, Irakli Beria.
