Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit steigt die Nachfrage nach Fischprodukten. Doch längst nicht jeder Fisch, der auf Märkten oder in Geschäften angeboten wird, ist von guter Qualität oder schmackhaft. Besonders Teichfische stehen in der Kritik, da diese Zuchtform ihre Eigenheiten hat. Das verwendete Futter fördert das schnelle Wachstum und die Gewichtszunahme, wodurch der Fisch oft zu fett wird – viele Verbraucher meiden ihn deshalb.
Der Vorsitzende der Öffentlichen Vereinigung Freier Verbraucher, Eyub Gussejnow, erklärte, dass es spezielle Futtermittel für Fische gibt:
„Früher wurde Fischfutter hauptsächlich importiert. In letzter Zeit wird jedoch zunehmend auf lokale Futtermittel zurückgegriffen. Vor einiger Zeit erhielten wir Informationen, dass in Fischteiche im Bezirk Sabirabad menschliche Fäkalien eingeleitet würden. Wir brachten das Thema zur Sprache, doch die Behörden bestritten es. Nach Angaben von Fischern wird in einigen Teichen Geflügelmist als Futter verwendet. Im Wasser entstehen dadurch Würmer, von denen sich die Fische ernähren. Diese Behauptung wurde bisher nicht offiziell widerlegt.“
Gussejnow betonte zudem, dass Teiche laut Vorschriften einmal jährlich trockengelegt und das Land anschließend gepflügt werden müsse:
„Ein Jahr lang sollten dort Getreide angebaut werden, damit die auf den Boden gefallenen Körner den Fischen als natürliche Nahrung dienen. In der Praxis werden Fische jedoch meist mit künstlichem Futter ernährt, was zu schnellem Wachstum führt. Außerdem erhalten sie oft verschiedene veterinärmedizinische Präparate. Deshalb rate ich immer, Fisch aus natürlichen Gewässern ohne veterinäre Eingriffe zu kaufen – dieser ist gesünder und schmackhafter.“
Quelle: Bizim.media
