Zwischen Russland und Aserbaidschan kam es trotz der tragischen Ereignisse rund um den Flugzeugabsturz und den Tod der Passagiere zu keiner Krise in den bilateralen Beziehungen.
Wie AzerTac berichtet, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin dies auf einer Pressekonferenz nach seinem Staatsbesuch in Tadschikistan.
Der russische Staatschef betonte, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern weiter gewachsen sei und die entstandene Spannung emotionaler Natur war. Putin sagte, für eine objektive Untersuchung der Katastrophe seien Zeit und erhebliche technische Arbeit erforderlich gewesen – die Suche und Auswertung der Flugschreiber, der Abgleich der Daten der Verteidigungsministerien sowie der Flugverkehrsdienste Russlands und Kasachstans.
Er teilte mit, dass die Untersuchung kurz vor dem Abschluss stehe, ihre Ergebnisse im Wesentlichen klar seien und die Zusammenarbeit mit Aserbaidschan in allen Bereichen – Logistik, Industrie und humanitäre Zusammenarbeit – fortgesetzt werde.
„Ich hoffe sehr, dass wir dieses Kapitel abgeschlossen haben, dass wir voranschreiten und unsere Kontakte ohne jegliche Komplikationen weiterentwickeln werden“, sagte Wladimir Putin.
