Aserbaidschan zeigt heute, dass es nicht nur nationale Kapazitäten im Bereich Cybersicherheit aufbaut, sondern auch das regionale Vertrauen stärkt.
Wie Report berichtet, erklärte dies die Direktorin des Europäischen Instituts für Politische Studien Moldawiens, Expertin für Cybersicherheit und Gouverneurin für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz, Natalia Spinu, bei der Abschlusszeremonie der Konferenz Critical Infrastructure Defense Challenge 2025 (CIDC-2025).
Spinu betonte, dass Initiativen wie CIDC-2025 die wachsende Energie junger Fachkräfte zeigen, die lernen, Schwachstellen zu erkennen und die Infrastruktur von Städten und Staaten zu schützen.
„Meine Botschaft an unsere Nachbarn ist einfach: Sicherheit wird stärker, wenn sie geteilt wird. Die Zusammenarbeit zwischen Experten aus dem Kaukasus, Zentralasien und Europa hat gezeigt, dass Cyberresilienz eine gemeinsame Aufgabe ist“, sagte sie.
Die Expertin hob hervor, dass Zusammenarbeit, Widerstandsfähigkeit und digitale Souveränität die Grundlage der aserbaidschanischen Politik bilden.
„Aserbaidschan hat bewiesen, dass es mit führenden Ländern konkurrieren, Brücken bauen und eine sicherere, kooperative Region schaffen kann. So entsteht Führungsstärke in der Cybersicherheit. Aserbaidschan entwickelt sich zum Zentrum der Cyberresilienz im Kaukasus und in Zentralasien. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis strategischer Weitsicht, Einheit und Entschlossenheit“, sagte Spinu.
Sie fügte hinzu, dass die Kriege der Zukunft nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch im Cyberspace ausgetragen werden.
„Aserbaidschan hat diese Realität bereits erlebt — insbesondere nach der Zunahme systematischer Cyberangriffe nach dem Zweiten Karabach-Krieg. Auf der Konferenz hörten wir, wie beharrlich diese Angriffe geworden sind, und erfuhren von der Einrichtung einer parlamentarischen Kommission zur Bekämpfung privater Bedrohungen in Aserbaidschan“, ergänzte sie.
