Die Staatliche Erdölgesellschaft Aserbaidschans (SOCAR) ist daran interessiert, sich an Projekten zur Erschließung von Erdöl- und Erdgasfeldern in Turkmenistan zu beteiligen. Dies erklärte der aserbaidschanische Wirtschaftsminister Mikayil Jabbarov während einer Veranstaltung anlässlich des Unabhängigkeitstages Turkmenistans.
„Unsere Länder verfügen über erhebliches Potenzial, um die Energiekooperation auszubauen. SOCAR ist bestrebt, sich an der Entwicklung vielversprechender Felder in Turkmenistan zu beteiligen“, sagte Jabbarov laut Report.
Der Minister betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan auch eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Effizienz des Mittleren Korridors spielt – der trans-eurasischen Transportroute, deren Frachtvolumen jedes Jahr zunimmt.
„Turkmenistan hat eine moderne Verkehrsinfrastruktur aufgebaut, während Aserbaidschan, das entlang des Korridors liegt, stark in Häfen, Eisenbahnen und Logistikzentren investiert hat. Die Bündelung unserer Kräfte wird der gesamten Region große Vorteile bringen“, fügte Jabbarov hinzu.
Er hob außerdem hervor, dass die Umsetzung eines neuen Verkehrskorridors, der das aserbaidschanische Festland mit der Autonomen Republik Nachitschewan verbindet, die regionale Transitkapazität weiter erhöhen und zur umfassenderen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen wird.
