Das britische Unternehmen Anglo Asian Mining (AAM) erwartet laut einer am Freitag veröffentlichten aktualisierten Prognose für 2025 einen deutlichen Anstieg der Gold- und Kupferproduktion in Aserbaidschan.
Wie Report unter Berufung auf die Unternehmensmitteilung berichtet, rechnet AAM in diesem Jahr mit einer Goldproduktion von 25.000 bis 28.000 Unzen – fast das 1,7- bis 1,9-Fache der 15.073 Unzen aus dem Jahr 2024.
Die Kupferproduktion soll noch stärker steigen und zwischen 8.100 und 9.000 Tonnen erreichen, verglichen mit nur 377 Tonnen im Jahr 2024 – eine Steigerung um das 21- bis 24-Fache.
Der Jahresumsatz des Unternehmens wird auf 125–140 Millionen US-Dollar geschätzt, nach 39,6 Millionen US-Dollar im Vorjahr, während das EBITDA nach einem Betriebsverlust von 5,4 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 wieder auf 40–50 Millionen US-Dollar steigen soll.
Anglo Asian Mining ist in Aserbaidschan im Rahmen eines am 21. August 1997 unterzeichneten Produktionsbeteiligungsvertrags (PSA) tätig. Das Unternehmen besitzt derzeit Rechte an acht Vertragsgebieten im ganzen Land, betreibt jedoch aktive Förderung nur in zwei – Gedabek und Gosha.
Gemäß der Vereinbarung beträgt der Anteil Aserbaidschans, vertreten durch das staatliche Unternehmen AzerGold CJSC, 51 %, während AAM 49 % hält.
