In Aserbaidschan soll künftig ein Führerschein für das Fahren eines Mopeds verpflichtend werden.
Wie Report berichtet, ist diese Regelung im Gesetzentwurf zur Änderung des Gesetzes über den Straßenverkehr vorgesehen.
Das Dokument wurde heute im Rahmen einer Sitzung des parlamentarischen Ausschusses für Rechtspolitik und Staatsaufbau diskutiert.
Während der Sitzung wurde betont, dass das Hauptziel des Gesetzesentwurfs darin besteht, die Regulierung des Mopedbetriebs zu verbessern, die Qualifikation der Fahrer zu erhöhen und die allgemeine Verkehrssicherheit im Land zu stärken. Die wichtigste Neuerung ist die Pflicht zum Besitz eines Führerscheins, um sicherzustellen, dass Fahrer über das notwendige Wissen und die erforderlichen praktischen Fähigkeiten verfügen.
Zu den weiteren Vorschlägen gehören die Klarstellung der Definition eines Mopeds als Fahrzeug, die verpflichtende staatliche Registrierung, sowie die Aufhebung der bisherigen Regel, wonach Mopeds nur auf der äußersten rechten Fahrspur fahren dürfen.
Der Entwurf sieht außerdem ein Verbot des Transports von Ladungen vor, die mehr als 0,5 Meter über die Länge oder Breite des Mopeds hinausragen oder die Kontrolle über das Fahrzeug beeinträchtigen.
