Vom 24. bis 31. Oktober findet in Baku eines der bedeutendsten Kulturereignisse des Herbstes statt – das Baku Jazz Festival, das 2025 sein 20-jähriges Jubiläum feiert.
Das Festival wurde 2005 vom bekannten Saxophonisten und Komponisten Rain Sultanov gegründet und hat sich zu einer internationalen Plattform entwickelt, die Generationen, Kulturen und Jazztraditionen verschiedener Länder verbindet.
Wie Azertac berichtet, erwartet das Publikum ein vielfältiges Jubiläumsprogramm: acht Tage lang treten führende Jazzmusiker aus aller Welt auf. Neben Konzerten sind Ausstellungen, Jam-Sessions, Filmvorführungen, Workshops und Seminare geplant.
Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der sozialen Mission des Festivals – mit Workshops und Konzerten für junge Menschen mit Behinderungen.
Festivaldirektorin Leyla Efendiyeva erklärte:
„Fast jeder Tag ist erfüllt von Proben, Gesprächen und neuen Ideen. Das gesamte Team – Partner, Musiker, Freiwillige – lebt in der Erwartung dieses Ereignisses. Uns alle verbindet die Liebe zur Musik und zu Baku.“
Zum Jubiläum sind mehrere Sonderprojekte geplant, darunter die Premiere des Musicals „Chicago“ mit aserbaidschanischen Jazzkünstlern und die Podiumsdiskussion „Jazz & AI“ über die Verbindung von Musik und künstlicher Intelligenz.
Das Festival wird mit einem Auftritt junger Musiker mit Behinderungen eröffnet, die laut Efendiyeva „den Geist des Festivals – Musik ohne Grenzen – verkörpern“.
„Das Baku Jazz Festival ist mehr als ein Musikereignis – es prägt, verbindet und inspiriert und spiegelt das moderne, kreative und traditionsbewusste Aserbaidschan wider“, betonte Efendiyeva.
