Im Rahmen der fortgesetzten sozialen Politik Aserbaidschans ist eine Erhöhung der Altersbeihilfen geplant. Die Initiative soll eine logische Fortsetzung des fünften Sozialpakets sein, das rund drei Millionen Bürger erfasst hat.
Der Abgeordnete Vugar Bayramov, Mitglied des Parlamentsausschusses für Wirtschaftspolitik, Industrie und Unternehmertum, erklärte, dass die Erhöhung der Mindestrente von 280 auf 320 Manat und der Anstieg des Mindestlohns die Grundlage dafür geschaffen hätten, die derzeit 220 Manat betragenden Alterszulagen neu zu bewerten.
„Besondere Aufmerksamkeit sollte Bürgern ab 65 Jahren gelten, deren Beschäftigungsmöglichkeiten deutlich eingeschränkt sind. Gerade diese Bevölkerungsgruppe braucht zusätzlichen sozialen Schutz und staatliche Unterstützung“, betonte er.
Laut Bayramov ist die wirtschaftliche Lage des Landes günstig für eine solche Maßnahme:
„Wir verfügen über die finanziellen Mittel. Der Staatshaushalt weist einen Überschuss auf, die Steuereinnahmen übertreffen die Prognosen – es gibt also keine finanziellen Hindernisse für diese Initiative“, sagte der Abgeordnete.
Nach ersten Vorschlägen könnten die Altersbeihilfen um 15 % steigen.
