Der georgische Premierminister Irakli Kobachidse betonte in einem Interview mit der emiratischen Zeitung Gulf News, dass die strategische Lage Georgiens seine koordinierende Rolle in der Region stärkt und so zur maximalen Entfaltung des wirtschaftlichen Potenzials des Landes beiträgt.
Laut Kobachidse arbeitet Georgien aktiv daran, seine Position im Rahmen des Mittleren Korridors zu festigen.
„Wir investieren erhebliche Mittel in den Ausbau der Infrastruktur. Der Bau neuer Autobahnen im ganzen Land ist im Gange. Bis Ende des Jahres wird die Verbindung zwischen Tiflis und Adscharien fertiggestellt, und anschließend sollen die Straßen bis an die Grenzen zu Aserbaidschan und Armenien weitergeführt werden“, sagte er.
Der Premierminister hob außerdem die Bedeutung des Unterseekabelprojekts im Schwarzen Meer hervor. Dessen Umsetzung werde Georgien nicht nur ermöglichen, Strom nach Europa zu exportieren, sondern sich auch als digitales Drehkreuz der Region zu etablieren.
