Das Verteidigungsministerium Aserbaidschans hat die Behauptungen Armeniens, dass aserbaidschanische Streitkräfte auf einen Bagger in der Provinz Syunik geschossen hätten, zurückgewiesen.
In einer am Sonntag veröffentlichten offiziellen Erklärung erklärte das Ministerium, dass die von Jerewan erhobenen Vorwürfe nicht der Realität entsprechen.
„Die vom armenischen Verteidigungsministerium verbreiteten Informationen, wonach die aserbaidschanischen Streitkräfte am 4. August gegen 13:10 Uhr in der Nähe von Syunik auf einen Bagger geschossen hätten, sind völlig falsch“, heißt es in der Mitteilung.
Das Ministerium betonte, dass aserbaidschanische Einheiten in der genannten Richtung kein Feuer eröffnet hätten.
Das Dementi erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan, bei denen sich beide Seiten regelmäßig gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vorwerfen.
