Aserbaidschan misst der Zusammenarbeit mit den zentralasiatischen Staaten, insbesondere mit den türkischsprachigen Ländern, große Bedeutung bei. Unter ihnen nimmt Kasachstan eine besondere Stellung ein – die strategische Partnerschaft zwischen Baku und Astana entwickelt sich dynamisch und nachhaltig.
Die zahlreichen gegenseitigen Besuche der Präsidenten Ilham Alijew und Kassym-Schomart Tokajew zeugen von einem hohen Maß an Vertrauen und politischem Verständnis. Die Beziehungen zwischen beiden Staaten basieren heute auf rund 170 Abkommen, die den Rahmen für enge Zusammenarbeit in Wirtschaft, Energie, Verkehr, Kultur und Bildung bilden.
Beide Länder arbeiten eng in der Organisation der Turkstaaten sowie in den Vereinten Nationen, der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und anderen multilateralen Formaten zusammen. Sie vertreten gemeinsame Positionen zu Fragen der regionalen Sicherheit und wirtschaftlichen Integration.
Im wirtschaftlichen Bereich zeigen sich deutliche Fortschritte: Das Handelsvolumen erreichte 470 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 und 547 Millionen US-Dollar in den ersten acht Monaten des Jahres 2025. Projekte wie der Mittlere Korridor und der Digitale Seidenweg, einschließlich des Glasfaserkabels unter dem Kaspischen Meer, stärken die Position beider Länder als logistische und digitale Knotenpunkte.
Kulturelle und symbolische Gesten – etwa die nach Heydar Alijew benannte Straße in Astana oder das vom kasachischen Staat errichtete Kinderzentrum Kurmangasy in Füzuli – verdeutlichen die enge Verbundenheit beider Nationen.
Aserbaidschan und Kasachstan stehen gemeinsam für die Einheit der Turkstaaten, fördern Frieden und Stabilität und schaffen so eine solide Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Region.
