Im Rahmen der 151. Versammlung der Interparlamentarischen Union (IPU) in Genf trafen sich die Parlamentspräsidentin Aserbaidschans, Sahiba Gafarova, und der Parlamentspräsident Armeniens, Alen Simonyan. Beide Seiten bezeichneten das Gespräch als konstruktiv und zukunftsorientiert.
Laut Report und armenischen Parlamentsquellen begrüßten die beiden Präsidenten die Ergebnisse des Friedensgipfels von Washington und erklärten ihre Bereitschaft, den Dialog fortzusetzen und vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den gesetzgebenden Organen beider Länder zu fördern.
Das Treffen stellt einen weiteren Schritt in der schrittweisen Normalisierung der Beziehungen zwischen Baku und Jerewan dar, nach der Unterzeichnung der Gemeinsamen Washingtoner Erklärung am 8. August, die den Weg zu einem formellen Friedensvertrag ebnete.
Gafarova und Simonyan betonten die Bedeutung der interparlamentarischen Diplomatie zur Unterstützung des laufenden politischen Prozesses und hoben hervor, dass institutionelles Vertrauen für die langfristige Stabilität des Südkaukasus von zentraler Bedeutung sei.
Das aserbaidschanische Milli Majlis bestätigte anschließend, dass die Parlamentspräsidenten über zukünftige Formate der parlamentarischen Kommunikation gesprochen und ihre Unterstützung für die Fortsetzung eines konstruktiven Dialogs im Rahmen internationaler Organisationen bekräftigt haben.
