In diesem Jahr haben 176.077 Fahrzeuge Güter über den Internationalen Transportkorridor Nord–Süd befördert.
Wie AzerTac berichtet, erklärte Russlands Vizepremier Alexei Overtschuk dies bei einem dreiseitigen Treffen der Regierungsvertreter Aserbaidschans, Russlands und Irans in Baku.
Overtschuk betonte, dass der Korridor einen starken Impuls für die wirtschaftliche und verkehrstechnische Entwicklung aller drei Länder gebe.
„Derzeit wird die Verbindung der Eisenbahnsysteme Russlands, Aserbaidschans und Irans erörtert.
Wir müssen stabile Grenzübergänge schaffen, um den Güterverkehr zu erhöhen.
Russland hat günstige Zollbedingungen für Straßenübergänge geschaffen und Verzögerungen beseitigt.
In diesem Jahr nutzten 176.077 Fahrzeuge den Korridor und lieferten ihre Waren sicher aus.
Übergänge mit einer Kapazität von 3.000 Fahrzeugen pro Tag befinden sich im Aufbau.
Dadurch stieg das Importvolumen über den Korridor in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 7 %,“ sagte Overtschuk.
Der Vizepremier hob zudem hervor, dass der Handelsumsatz zwischen Teheran und Moskau um 33 % gestiegen sei und dieser Trend anhalte:
„Dies wird das Frachtaufkommen im Korridor weiter erhöhen, und wir müssen darauf vorbereitet sein.“
Overtschuk erklärte, dass Russland, Aserbaidschan und Iran ihre Arbeit an der Schaffung eines gemeinsamen Warenmarkts mit barrierefreier Logistik von der Barents- und Ostsee bis zum Persischen Golf intensivieren.
„Vor uns liegt viel Arbeit, um einen gemeinsamen Markt mit harmonisierten Regeln und Standards zu schaffen.
Die starken Beziehungen zwischen Russland und Aserbaidschan, Russland und Iran sowie Teheran und Baku fördern die regionale Verkehrsanbindung und eine nahtlose Logistik,“ so Overtschuk.
Laut ihm werden dadurch optimale Wettbewerbsbedingungen für Hersteller, Exporteure und Importeure der drei Länder geschaffen.
