Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev erklärte in seiner Rede vor der 80. UN-Generalversammlung, dass Aserbaidschan mit dem 44-tägigen Krieg seine territoriale Integrität wiederhergestellt habe. Er betonte, dass die OSZE-Minsk-Gruppe ihre Aufgabe nicht erfüllt habe und den Konflikt eingefroren habe, statt ihn zu lösen. Aliyev erinnerte daran, dass seit 2022 Friedensgespräche mit Armenien geführt würden, deren Text im Sommer 2025 in Washington paraphiert worden sei. Der sogenannte „Trump-Route“-Zangezur-Korridor sei, so Aliyev, ein zentrales Element für dauerhaften Frieden und regionale Verbindungen. Er hob zudem den Beginn einer strategischen Partnerschaft mit den USA hervor und bezeichnete die Aussetzung der Section 907 durch Präsident Donald Trump als historischen Schritt. Als weiteres zentrales Ergebnis nannte Aliyev das auf der COP29 verabschiedete „Baku-Finanzziel“, das einen Meilenstein für die globale Klimafinanzierung darstelle. Aserbaidschan habe sich als verlässlicher Partner in den Bereichen Energiesicherheit, Digitalisierung und internationale Transportkorridore etabliert.
