Armenien bereitet sich aktiv darauf vor, die Transportverbindungen mit Aserbaidschan im Einklang mit der am 8. August unterzeichneten Washingtoner Erklärung wieder zu öffnen. Dies erklärte der armenische Minister für territoriale Verwaltung und Infrastruktur, Davit Khudatyan, gegenüber Armenpress.
Nach Angaben des Ministers ist Eriwan nicht nur willens, sondern auch bereit, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowohl mit Aserbaidschan als auch mit der Türkei aufzunehmen.
„Was die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei, Armenien und Aserbaidschan betrifft, so ist Armenien bereit und interessiert. Wir bereiten uns aktiv auf die Umsetzung dieses Programms (TRIPP — die ‘Trump-Route für internationalen Frieden und Wohlstand’) vor und darauf, die Transportverbindungen mit Aserbaidschan in Übereinstimmung mit der in Washington angenommenen und vom armenischen Premierminister, dem Präsidenten Aserbaidschans und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten unterzeichneten Erklärung zu öffnen“, sagte Khudatyan.
Er betonte zudem Armeniens Bereitschaft, die Bahnlinie Gyumri–Kars mit der Türkei wieder zu eröffnen. „Wir haben dies öffentlich erklärt und glauben, dass die Wiedereröffnung der Bahnlinie die regionale Konnektivität weiter stärken wird“, fügte der Minister hinzu.
