Der armenische Außenminister Ararat Mirzoyan erklärte, dass der Bau der Eisenbahninfrastruktur für die „Trump-Route“ (TRIPP oder Zangezur-Korridor) mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen könnte.
In einem Interview mit dem polnischen Sender TVP World sagte Mirzoyan, Eriwan führe Gespräche mit den Vereinigten Staaten, um das Projekt voranzubringen.
„Wir haben uns mit unseren US-Partnern auf die grundlegenden Prinzipien geeinigt. Der nächste Schritt besteht darin, technische Lösungen abzuschließen und das Unternehmen zu bestimmen, das die Arbeiten durchführen wird. Ich denke, dieser Prozess kann in den kommenden Monaten abgeschlossen werden, danach könnte der Bau beginnen“, erklärte er. Laut Mirzoyan ist die Eröffnung der Eisenbahnverbindung mit Aserbaidschan eine strategische Priorität:
Sie würde es Armenien ermöglichen, Fracht über aserbaidschanisches Territorium zu versenden und zu empfangen.
Sie würde die nördlichen und südlichen Regionen des Landes erstmals per Bahn verbinden.
Der Plan sieht außerdem vor, das Gebiet der Autonomen Republik Nachitschewan (Aserbaidschan) für diese Nord–Süd-Verbindung zu nutzen.
„Derzeit gibt es in Armenien keine solche Eisenbahnverbindung“, fügte Mirzoyan hinzu und betonte das starke Interesse Eriwans, den Bau so bald wie möglich zu beginnen.
