Nach Angaben von AZCON Holding stieg der Güterverkehr auf dem aserbaidschanischen Eisenbahnabschnitt der Transkaspischen Internationalen Transportroute (Mittlerer Korridor) in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 um 6 % auf 2,65 Millionen Tonnen.
Im gleichen Zeitraum nahm der Containerumschlag im Hafen von Baku um 40 % auf insgesamt 77.000 TEU zu. Die Aserbaidschanische Kaspische Schifffahrtsgesellschaft (ASCO) meldete außerdem einen Anstieg von 70 % bei Trockengütern, die 1,02 Millionen Tonnen erreichten.
Unterdessen stiegen die Tankertransporte um 11 % auf 3,35 Millionen Tonnen, und der Gütertransport über die Kaspische Region hinaus nahm um 191 % auf 1,1 Millionen Tonnen zu – ein Hinweis auf die wachsende internationale Reichweite der aserbaidschanischen Seelogistik.
Im Jahr 2024 stieg das Frachtaufkommen entlang der Transkaspischen Route um 62 % auf 4,5 Millionen Tonnen. Prognosen für 2025 gehen von einem weiteren Wachstum auf 5,2 Millionen Tonnen aus, wovon 4,2 Millionen Tonnen durch die teilnehmenden Länder des Korridors transportiert werden sollen. Davon entfallen 2,5 Millionen Tonnen auf Trockengüter (96.000 TEU) und 1,7 Millionen Tonnen auf Öllieferungen.
Bis 2027 könnte die jährliche Kapazität des Mittleren Korridors 10 Millionen Tonnen erreichen, was die Rolle Aserbaidschans als wichtiges eurasisches Transitdrehkreuz stärkt und ausländische Investitionen in die Transport- und Logistikinfrastruktur fördert.
