In einer neuen Folge des YouTube-Programms ГЕОПОЛИТИКА С БАРВИНЕНКО erklärten die aserbaidschanischen Analysten Chingiz Mammadov und Shahin Julfa, dass Baku seine Außenpolitik neu ausrichte — rund um Druck auf Russland, einen bedingten Frieden mit Armenien und eine schnell wachsende Partnerschaft mit China.
Mammadov sagte, Aserbaidschan erwarte nun von Moskau eine Entschuldigung für den Abschuss seines Flugzeugs und ein Ende des Drucks auf Aserbaidschaner in Russland — eine Forderung, die zeige, wie sehr sich das Kräftegleichgewicht seit den 1990er Jahren verschoben habe. Zudem warnte er, dass Transitprojekte Türkei–Armenien nicht eröffnet würden, solange Eriwan kein vollständiges Friedensabkommen mit Baku unterzeichne.
Beide Experten verwiesen auf China als wichtigsten externen Partner jenseits des Westens und betonten die Hochstufung der Beziehungen zu einer umfassenden strategischen Partnerschaft in diesem Jahr.
Julfa hob chinesische Kredite und Investitionen als entscheidend für den Wiederaufbau Karabachs hervor, während Mammadov die Zusammenarbeit mit Huawei und Bakus Bedeutung im Mittleren Korridor unterstrich.
