Aserbaidschan prüft die Einführung differenzierter Wassertarife, um Verschwendung einzudämmen und einen effizienteren Verbrauch zu fördern, sagte ein hochrangiger Beamter am Dienstag.
Ilham Bayramov, stellvertretender Vorsitzender der Staatlichen Wasserressourcenagentur (ADSEA), erklärte gegenüber Journalisten, dass bisher keine Vorschläge zur Erhöhung der Wasserpreise dem Tarifrat vorgelegt worden seien. Stattdessen liege der Schwerpunkt auf der Ausarbeitung eines Systems, bei dem die Gebühren je nach Verbrauchsniveau variieren. „Ziel ist es, Verschwendung zu verhindern und gestaffelte Tarife in Abhängigkeit vom Nutzungsvolumen anzuwenden“, erläuterte Bayramov.
Er wies darauf hin, dass die Vorschläge nach der Untersuchung der Erfahrungen von Dutzenden von Ländern und unter Einbeziehung von Empfehlungen internationaler Beratungsunternehmen entwickelt wurden.
Entwürfe werden der Regierung, dem Ministerkabinett und dem Tarifrat vorgelegt und außerdem der öffentlichen Konsultation zugänglich gemacht.
