Die Regierung Aserbaidschans bereitet ein Paket von Änderungen der geltenden Baugesetzgebung vor, das strengere Kontrollen und neue Einschränkungen vorsieht.
Wie Report unter Berufung auf die Roadmap 2025 des Indikators „Business Location“ im Weltbankbericht Business Ready meldet, umfasst das Dokument:
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Einschränkungen für die Verwendung gesundheitsschädlicher Baumaterialien,
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Schaffung einer Rechtsgrundlage für die Bewertung und das Management von Umwelt- und Strahlenrisiken auf Baustellen,
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verschärfte Verantwortung für illegale Bauten, insbesondere in Schutz- und Sanitärzonen sowie auf Öl- und Gasfeldern,
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Präzisierung von Begriffen und Normen des Stadtplanungs- und Baugesetzbuches.
Darüber hinaus sollen die Regeln für Projektprüfungen und Kostenschätzungen überarbeitet und die Haftung bei Verstößen an tragenden Konstruktionen klargestellt werden.
Auch die Einbindung privater Unternehmen in die staatliche Bauaufsicht wird geprüft.
Die vorbereiteten Vorschläge sollen gemäß internationaler Praxis der Kommission vorgelegt werden. Als Frist für die Umsetzung des Dokuments ist der 1. Oktober festgelegt.
