Aserbaidschan hat das Frachtaufkommen auf dem Mittleren Korridor seit 2022 um 90 % gesteigert und die Transitzeiten deutlich verkürzt. Das erklärte Premierminister Ali Asadov auf der Plenarsitzung der 3. UN-Konferenz für Binnenentwicklungsländer in Turkmenistan, wie Report berichtet.
„Aserbaidschan leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Ost–West- und Nord–Süd-Verkehrskorridore. Zu den Stärken des Landes zählen die größte Handelsflotte am Kaspischen Meer mit über 50 Schiffen, eine Werft, die derzeit 10 neue Schiffe baut, der Hafen von Baku mit einer künftigen Kapazität von 25 Millionen Tonnen pro Jahr, die Bahnstrecke Baku–Tiflis–Kars, neun internationale Flughäfen und die führende Fluggesellschaft der Region. Damit ist Aserbaidschan ein bedeutendes internationales Transportdrehkreuz geworden“, so Asadov.
Er hob hervor, dass Containerblockzüge aus mehreren chinesischen Städten Baku mittlerweile in nur 10–12 Tagen erreichen – ein Beleg für die zentrale Bedeutung des Mittleren Korridors als Handelsroute.
