Ein aserbaidschanischer Abgeordneter hat gefordert, das Wort „Invalid“ schrittweise aus der Gesetzgebung zu entfernen. Er argumentierte, dass der Begriff veraltet sei und durch eine inklusivere Sprache ersetzt werden solle.
Bei einer Anhörung des Wissenschafts- und Bildungsausschusses des Milli Majlis schlug Abgeordneter Jeyhun Mammadov vor, die Gesetze so zu ändern, dass sie bereits international verwendete Terminologie widerspiegeln. „Heute wird das Wort ‚Invalid‘ und ähnliche Ausdrücke nur selten verwendet. Stattdessen hat sich der Begriff ‚Menschen mit Behinderungen‘ verbreitet. Wir sollten die alte Formulierung auch schrittweise aus unserer Gesetzgebung entfernen,“ sagte Mammadov laut Oxu.Az.
Die Diskussion entstand während der Debatte über den Gesetzentwurf „Über den Sozialschutz von Kindern, die ihre Eltern verloren haben oder elterlicher Fürsorge beraubt sind“. Mammadov betonte, dass Aserbaidschan solche Änderungen bereits in mehreren Gesetzen eingeführt habe und weitere Anpassungen nötig seien, um die Rechtssprache an internationale Standards anzugleichen.
