Mittelfristig soll Aserbaidschan jedes Jahr 1.000 Blockzüge nach China entsenden.
Wie Report berichtet, erklärte Fariz Aliyev, Leiter der Abteilung Verkehrspolitik im Ministerium für digitale Entwicklung und Verkehr Aserbaidschans, dies bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen der Europäischen Express-Bahnroute sowie bei der Ankunft des 237. Zuges (Yiwu–Baku) auf dem Transkaspischen Internationalen Transportkorridor. Er betonte, dass in diesem Jahr 450 Blockzüge nach China über Aserbaidschan geschickt werden sollen.
„Mittelfristig ist vorgesehen, diese Zahl auf 1.000 Blockzüge pro Jahr zu erhöhen. Wir sind überzeugt, dass dank der gemeinsamen Anstrengungen beider Länder diese Zahl noch weiter steigen wird“, sagte Aliyev.
Die Beziehungen zwischen Baku und Peking hätten, so Aliyev, tiefe historische Wurzeln.
„Die strategische Lage Aserbaidschans an der Seidenstraße hat günstige Bedingungen für die Entwicklung der Handels-, Wirtschafts-, Kultur- und Politikbeziehungen zwischen beiden Ländern geschaffen. In den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und China auf die Ebene einer strategischen Partnerschaft erhoben und wichtige qualitative wie quantitative Dimensionen erreicht“, fügte er hinzu.
Aliyev erklärte weiter, dass die strategische Lage Aserbaidschans zwischen Ost und West, Nord und Süd das Land zu einem wichtigen Bindeglied der regionalen und globalen Zusammenarbeit gemacht habe.
„Aserbaidschan ist zu einem zentralen Bestandteil interkontinentaler Transport- und Handelsverbindungen geworden“, schloss er.
