Aserbaidschan bleibt offen für die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, darunter die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE), besteht jedoch darauf, dass jedes Engagement auf Fairness und gegenseitigem Respekt beruhen muss.
In einer heutigen Sitzung der Milli Majlis erklärte Samad Seyidov, Vorsitzender des parlamentarischen Ausschusses für internationale Beziehungen und zwischenparlamentarische Kontakte, dass keine “Tür” von Seiten Aserbaidschans geschlossen worden sei. Die Haltung des Landes, betonte er, basiere auf konstruktiver Zusammenarbeit. Allerdings argumentierte Seyidov, dass anhaltende Voreingenommenheit und ungerechte Haltungen bestimmter Akteure innerhalb der PACE die Beziehungen belastet hätten, was letztlich dazu führte, dass Baku seine Teilnahme an der Versammlung aussetzte.
„Aserbaidschan hat stets eine offene und transparente Haltung gezeigt und Möglichkeiten für Partnerschaft und Dialog unterstützt“, sagte Seyidov.
„Doch Doppelstandards und subjektive Ansätze einiger PACE-Mitglieder haben die Zusammenarbeit unwirksam gemacht.“
Er betonte, dass Aserbaidschan niemals beabsichtigt habe, sich von der internationalen Bühne zurückzuziehen, und weiterhin zum Dialog mit allen internationalen Strukturen bereit sei. Dennoch warnte Seyidov, dass Baku nur in einem Rahmen aktiv werden könne, der auf Gerechtigkeit und gegenseitigem Respekt basiert.
„Die PACE muss verstehen, dass Aserbaidschan heute in einer anderen Realität lebt, und ohne dies anzuerkennen, ist ein Fortschritt in den Beziehungen unmöglich“, erklärte er.
Der Ausschussvorsitzende unterstrich, dass Aserbaidschan nicht von seiner prinzipientreuen Haltung abrücken werde und dass nationale Interessen weiterhin Vorrang haben werden. Er forderte internationale Organisationen auf, voreingenommene Ansätze aufzugeben und regionale Entwicklungen objektiv zu bewerten.
