Die Regierung von Aserbaidschan hat die Verfahren zur Beitritts zum Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) eingeleitet, das von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entwickelt wurde.
Dies wurde vom Staatlichen Steuerdienst in Antwort auf eine Anfrage von Report mitgeteilt.
Das Hauptziel dieses Schrittes ist es, den Austausch von Informationen über Kryptowährungs-Transaktionen zu stärken und der Steuerhinterziehung entgegenzuwirken.
Laut der Behörde führt die rasante Entwicklung der digitalen Wirtschaft zu einer entsprechenden Erweiterung der internationalen Kontrollmechanismen in diesem Bereich. Der Beitritt zum CARF ist ein logischer Schritt im Kontext der globalen Digitalisierung finanzieller Ströme.
Nach Abschluss des Beitrittsprozesses zum CARF werden die Steuerbehörden ausländischer Staaten dem Staatlichen Steuerdienst von Aserbaidschan automatisch Informationen über die Einkünfte der Bürger aus Kryptowährungstransaktionen zur Verfügung stellen. Dies wird die Transparenz erheblich erhöhen und die Kontrolle über Kryptowährungs-Transaktionen stärken.
Es ist daran zu erinnern, dass gemäß der neuen Gesetzgebung Bürger Aserbaidschans, die Einkünfte aus Kryptowährungstransaktionen erzielen, die entsprechenden Steuern zahlen müssen.
