Im Land wurden umfassende hydrologische und hydrogeologische Untersuchungen gestartet, die auf eine genauere Bewertung und Prognose der Wasserressourcen abzielen, berichtet Vesti.az unter Berufung auf APA.
Wie die Aserbaidschanische Staatliche Wasserressourcenagentur (ADSEA) mitteilte, wurden bereits erste Arbeiten zur Einrichtung einer hydrologischen Datenbank durchgeführt. Darin sollen Informationen über Flüsse, Seen und Stauseen gespeichert werden. Die Daten basieren auf der früher vom Nationalen Hydrometeorologischen Dienst genutzten Datenbank, die nun an den Staatsdienst für die Kontrolle der Nutzung und den Schutz von Wasserressourcen übergeben wurde.
Die jährlichen hydrologischen Daten werden in elektronischer Form exportiert und für analytische Verarbeitung vorbereitet. Die Datenbank wird als Online-Portal aufgebaut und später in bestehende und neue GIS-Programme der ADSEA integriert. Auf Grundlage der Analyse älterer Materialien des hydrologischen Beobachtungsnetzes wurden Vorschläge für umfassende Untersuchungen erarbeitet. Im Rahmen der Überprüfung von Bewertungen der Grund- und Oberflächenwasserressourcen, einschließlich der Kyarize, wurden Untersuchungen auf Basis der Archivunterlagen des Staatlichen Geologischen Informationsfonds durchgeführt und Projekt- und Kostendokumente erstellt.
Zur Erinnerung: Laut Erlass des Präsidenten Aserbaidschans vom 10. Oktober 2024 erstellte das Zentrum für Analyse wirtschaftlicher Reformen und Kommunikation einen Bericht über die Umsetzung der „Nationalen Strategie für die effiziente Nutzung der Wasserressourcen“ für das vierte Quartal 2024 sowie das erste und zweite Quartal 2025. Das Dokument enthält detaillierte Informationen zu den durchgeführten und geplanten Arbeiten. Ähnliche Berichte werden auch künftig regelmäßig erstellt und veröffentlicht.
Damit werden die Grundlagen für ein effizienteres Management der Wasserressourcen des Landes gelegt.
