In der Bevölkerung wird zunehmend die Frage gestellt, ob Münzen im Wert von 1, 3 und 5 Qapik weiterhin notwendig sind. Angesichts der weiten Verbreitung bargeldloser Zahlungen vertreten viele Bürger die Meinung, dass diese Kleinmünzen kaum noch verwendet werden.
Die Zentralbank Aserbaidschans (ZBA) hat jedoch Zweifel zerstreut und überraschende Statistiken vorgelegt.
Entgegen der verbreiteten Annahme verschwinden die kleinsten Nominale nicht aus dem Umlauf, sondern zeigen ein stabiles Wachstum. Laut offiziellen Angaben stieg das Volumen dieser Münzen im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 9 %. 2024 betrug das Plus 7,2 %, und in den ersten acht Monaten 2025 wuchs der Umlauf dieser Münzen um weitere 5 %.
Die ZBA erklärte, dass keine gesonderte Statistik über den Anteil kleiner Münzen an alltäglichen Zahlungen geführt wird. Nach vorliegenden Daten machen die Münzen zu 1, 3 und 5 Qapik jedoch etwa 0,05 % des Bargeldumlaufs aus und werden am häufigsten im Einzelhandel genutzt.
Der Regulator betonte außerdem, dass die Beibehaltung der Kleinmünzen im Umlauf unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen von Bedeutung sei. Die Zentralbank analysiert regelmäßig die Nominalstruktur der Landeswährung, um deren effiziente Funktion zu gewährleisten.
Quelle: Baku.ws
