Im dritten Quartal dieses Jahres hat der Staatliche Migrationsdienst Aserbaidschans (SMS) 7.718 Entscheidungen zu Aufenthalts-, Wohn- und Beschäftigungsregeln für Ausländer und Staatenlose getroffen.
Nach Angaben des SMS wurden im Berichtszeitraum 3.245 Ausländer im Rahmen von Maßnahmen gegen irreguläre Migration festgestellt. Es stellte sich heraus, dass sie sich ohne gültige Aufenthaltspapiere im Land aufhielten, Tätigkeiten ausübten, die nicht ihrem angegebenen Einreisezweck entsprachen, illegal arbeiteten oder nicht an ihrer registrierten Adresse wohnten.
Im selben Zeitraum wurden 429 Ausländer, die gegen das Migrationsgesetz verstoßen hatten, per Verwaltungsentscheidung aus der Republik Aserbaidschan ausgewiesen. Den übrigen wurde die Möglichkeit gegeben, ihren Aufenthalt zu legalisieren oder das Land freiwillig zu verlassen.
Während der Ermittlungen wurden drei Fälle der Organisation illegaler Migration aufgedeckt. Die entsprechenden Unterlagen wurden an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
