Mit der vollständigen Umstellung auf bargeldlose Zahlungen im Personentransport in Baku wird die Einführung eines neuen Tarifmodells möglich.
Das erklärte Anar Rzayev, Vorstandsvorsitzender der Aserbaidschanischen Straßenverkehrsbehörde (AYNA), bei einem Briefing zum Dekret von Präsident Ilham Aliyev über Maßnahmen zur Verbesserung des regelmäßigen Straßenpersonentransports.
Derzeit müssen Fahrgäste beim Umsteigen von einem Bus in einen anderen zusätzlich 50 Qapik zahlen, was zu Mehrkosten führt.
„Unser Ziel ist es, ein Ticket-System einzuführen, das eine Stunde lang gültig ist. Das ist unser erster Plan. Man muss aber berücksichtigen, dass Busse nicht von jedem Punkt in jede Richtung fahren. Fahrgäste gelangen zunächst zu Knotenpunkten und fahren dann weiter zum Ziel. Daher sind die Bürger heute gezwungen, doppelt zu zahlen“, erklärte er.
Rzayev wies zudem darauf hin, dass es in der Hauptstadt Busse gibt, deren technische Ausstattung die Installation bargeldloser Bezahlsysteme nicht zulässt.
„Deshalb müssen die Betreiber neue Busse anschaffen. Wir werden eine Ausschreibung durchführen, die Gewinner bestimmen und anschließend diese Geräte in den Fahrzeugen installieren. Das neue Dekret wird diesen Prozess zweifellos beschleunigen“, betonte der AYNA-Chef.
Quelle: Report
