Die Aserbaidschanische Eisenbahngesellschaft (ADY) wird in Kürze mit der Wiederherstellung der Eisenbahninfrastruktur in der Autonomen Republik Nachitschewan beginnen.
Wie Report berichtet, erklärte dies der stellvertretende Vorsitzende von ADY, Nidjat Guliyev, bei der Eröffnungsveranstaltung der Bahnstrecke Baku–Agdam.
Guliyev betonte, dass neben Karabach auch im Wirtschaftsraum Ost-Sangesur Eisenbahnprojekte umgesetzt werden: „84 % der Planungs- und 67 % der Bau- und Montagearbeiten an der Strecke Horadiz–Agbend sind bereits abgeschlossen. Derzeit laufen Erdarbeiten und der Bau von Ingenieurbauwerken auf dem Abschnitt zwischen Kilometer 75 und 106.“
Im Rahmen des Projekts sollen Bahnhöfe in Yukhari Mardjanly, Shukurbeyli, Soltanly, Gumlag, Khakari, Mindjivan, Bartaz und Agbend entstehen. Insgesamt sind 553 Ingenieurbauwerke vorgesehen, darunter Brücken, Straßenübergänge, Tunnel, Galerien und Stützmauern.
Er erinnerte daran, dass während des Besuchs von Präsident Ilham Aliyev in den USA in diesem Monat eine Vereinbarung über eine neue Transportlinie getroffen wurde, die eine direkte Verbindung nach Nachitschewan über armenisches Territorium schaffen soll: „Dieser historische Erfolg, der die Notwendigkeit eines Zangesur-Korridors verdeutlicht, treibt unsere Arbeit voran. Wir setzen große Anstrengungen ein, um den Bau der Strecke Horadiz–Agbend schnellstmöglich abzuschließen und bis an die armenische Grenze zu bringen.“
Zudem erinnerte Guliyev daran, dass in der Türkei an der Grenze zu Nachitschewan bereits der Grundstein für die Bahnstrecke Kars–Igdir–Aralik–Dilucu gelegt wurde, die an den Zangesur-Korridor anschließen soll: „Vor diesem Hintergrund hat die Staatsführung die Wiederherstellung der Eisenbahninfrastruktur Nachitschewans zur Priorität erklärt, und wir werden in Kürze mit den Arbeiten beginnen.“
