Die Projekte von BP in Aserbaidschan entsprechen vollständig der globalen Strategie des Unternehmens.
Wie Report meldet, erklärte dies Bakhtiyar Aslanbeyli, Vizepräsident von BP für die Kaspische Region, auf dem 1. Aserbaidschanischen Internationalen Investitionsforum (AIIF 2025) in Baku.
„Es geht nicht nur darum, die heutige Energieversorgung sicherzustellen, sondern auch neue Ressourcen für die Zukunft zu erschließen. Wir setzen dies mit großer Verantwortung um, und es deckt sich vollständig mit unseren laufenden Projekten im Land“, sagte er.
Laut Aslanbeyli entwickelt BP in Aserbaidschan Projekte in den Bereichen nachhaltige Kohlenwasserstoffe, kohlenstoffarme Energie und neue Partnerschaften.
„Eines der Schlüsselprojekte, das wir gemeinsam mit SOCAR und weiteren Partnern realisieren, ist das 240-MW-Solarprojekt Sunrise. Es basiert auf dem Prinzip der virtuellen Energieübertragung: Wir erzeugen 240 MW Solarstrom in den befreiten Gebieten, speisen ihn ins nationale Netz ein und nutzen das entsprechende Volumen aus dem Netz, um unsere Öl- und Gasanlagen zu elektrifizieren. Das ist ein anschauliches Beispiel für die Energiewende. Als traditionelles Energieunternehmen investieren wir einen Teil der Einnahmen aus Öl- und Gasprojekten in Solarenergie“, erklärte er.
Weitere Projekte betreffen die Elektrifizierung der Shah-Deniz-Plattformen, ihre Vernetzung und die Steigerung der Gasförderung aus Niederdruckfeldern mithilfe eines Kompressionsprojekts.
Aslanbeyli betonte zudem, dass BP seine Perspektiven in Aserbaidschan nicht auf bestehende Operationen beschränkt: Man arbeite auch an neuen Investitionsmöglichkeiten und innovativen Projekten im Rahmen der Energiewende.
