In den letzten Wochen hat Aserbaidschan einen Anstieg der Preise erlebt, insbesondere bei Lebensmitteln und einigen Nicht-Lebensmittelartikeln.
Ökonom Vugar Orudj sagte gegenüber BAKU.WS, dass der Anstieg nicht nur mit inländischen Faktoren, sondern auch mit externem Druck zusammenhängt. Da ein Großteil der Lebensmittel des Landes importiert wird, schlagen höhere Logistik- und Energiekosten schnell auf die Verbraucher durch.
„Wir beobachten auch einen Anstieg der Großhandelspreise, was auf gewisse monopolistische Tendenzen im Binnenmarkt hinweist“, bemerkte Orudj.
Saisonale und globale Einflüsse
Preisschwankungen hängen auch mit saisonalen Zyklen und globaler Inflation zusammen. Obst und Gemüse steigen typischerweise außerhalb der Saison im Preis und stabilisieren sich, sobald das Angebot zunimmt.
Am stärksten betroffene Produkte
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Pflanzenöle
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Bananen
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Saisonfremdes Obst und Gemüse
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Karotten
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Knoblauch
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Schokolade
Trotz dieser Anstiege warnte Orudj davor, den Trend zu übertreiben. Er betonte, dass die aktuelle Welle von Preiserhöhungen nicht „außergewöhnlich“ im Ausmaß sei und dass die stärksten Anstiege traditionell im Dezember–Januar auftreten.
