Wissenschaftler haben während eines schweren Sturms in den USA einen Blitz mit Rekordlänge registriert. Das berichtet die britische Zeitung Daily Mail.
Dem Bericht zufolge trat die Entladung im Oktober 2017 auf und erreichte eine Länge von rund 829 Kilometern. Der Blitz erstreckte sich vom Osten von Texas bis in die Nähe von Kansas City – eine Distanz, die mit der Strecke zwischen Paris und Venedig vergleichbar ist.
Der neue Rekord liegt 61 Kilometer über dem bisherigen Rekord. Dieser wurde im April 2020 während eines Hurrikans in den USA gemessen – damals war der Blitz 768 Kilometer lang.
„Die meisten Blitze sind etwa 10 Meilen (ca. 16 km) lang. Alles, was länger als 60 Meilen (ca. 96 km) ist, gilt als ‘Megaflash’“, heißt es in dem Artikel.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) äußerte die Hoffnung, dass die neuen Daten Wissenschaftlern helfen, besser zu verstehen, wie weit sich ein Blitz vom auslösenden Sturm entfernen kann.
„Ein Blitz ist nicht nur faszinierend, sondern auch eine ernsthafte Gefahr“, betonte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo.
Sie fügte hinzu, dass diese Entdeckung auf bestehende Probleme bei der Gewährleistung der Sicherheit hinweist. Da elektrisch geladene Wolken Blitze mit enormer Reichweite erzeugen können, stellen sie eine ernsthafte Gefahr für die Luftfahrt dar und können Waldbrände verursachen.
