Das Projekt „Himmlische Religionen“, das durch ein von aserbaidschanischen Teppichknüpferinnen geschaffenes Triptychon dargestellt wird, wurde im Vatikan während eines Treffens der ersten Vizepräsidentin Aserbaidschans, Mehriban Alijewa, mit Papst Leo XIV. präsentiert. Das Projekt ist dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gewidmet und verkörpert tiefgründiges philosophisches Denken sowie den Geist nationaler Handwerkskunst.
Wie AzerTac berichtet, symbolisieren die drei Teppiche unterschiedliche Religionen und Kulturen, drücken aber gemeinsam die universellen Werte der Menschheit aus: Frieden, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Das Projekt spiegelt die universellen Werte wider, die aus den kulturellen Wurzeln Aserbaidschans stammen, und ist Teil der Strategie der kulturellen Diplomatie des Landes.
Geplant ist, das Triptychon sowohl im Vatikan als auch in verschiedenen Ländern der Welt auszustellen. In diesem Zusammenhang hat das Werk kulturelle und politische Bedeutung, da es das multikulturelle Erbe Aserbaidschans der Welt präsentiert. Es zeigt, dass die kulturelle Stimme des Landes auf der globalen Bühne gehört wird und dass die aserbaidschanische Teppichkunst nicht nur ästhetischen, sondern auch philosophischen Wert besitzt.
