Heute endete das III. Nationale Städtebau-Forum Aserbaidschans (NUFA3), das vom Staatlichen Komitee für Städtebau und Architektur Aserbaidschans in Zusammenarbeit mit dem UN-Programm für menschliche Siedlungen (UN-Habitat) unter dem Motto „Für klimaresistente und gesunde Städte: regionale Partnerschaften und innovative Lösungen“ organisiert wurde.
Laut Report fand das Forum in diesem Jahr in den Städten Chankendi und Baku statt. Es nahmen etwa 1.500 Personen online und vor Ort teil, darunter über 200 Delegierte aus 65 Ländern. Vertreten waren staatliche Institutionen, Partnerstädte, Botschaften, akademische Einrichtungen, internationale Organisationen, der Privatsektor und zivilgesellschaftliche Gruppen. Die Online-Übertragungen verzeichneten rund 1.400 Aufrufe.
Im Rahmen des Forums wurden 10 Panels zu aktuellen Themen wie nachhaltiger Städtebau, Klimaanpassung, inklusiver Entwicklung und Wiederaufbau von Städten abgehalten. Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen über Wohnungsbau, Finanzierungs- und Innovationsmechanismen, Raumplanung, Digitalisierung, Kulturerhalt und gesunde Stadtgemeinschaften aus.
Besonderes Augenmerk galt dem Postkonflikt-Wiederaufbaumodell Aserbaidschans. Die in den wirtschaftlichen Regionen Karabach und Ost-Sangesur laufenden Großprojekte zielen darauf ab, nach dem Prinzip „Building Back Better“ (Besser wiederaufbauen) eine sichere, nachhaltige und lebenswerte urbane Umgebung zu schaffen.
Gemeinsam mit dem Nationalen Jugendrat Aserbaidschans (NAYORA) wurde eine Sitzung unter dem Motto „Einheit der Jugend für die Städte der Zukunft“ abgehalten, in der junge Teilnehmer Ideen über nachhaltige Städte, innovative Ansätze und die aktive Rolle der Jugend austauschten.
Eine gesonderte Sitzung war dem Thema Wohnungsbau gewidmet, das direkt mit dem 13. Weltstädteforum (WUF13) verbunden ist, das 2026 in Baku unter dem Motto „Wohnraum für alle: sichere und nachhaltige Städte und Siedlungen“ stattfinden wird.
Bei der Abschlusszeremonie betonte der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Städtebau und Architektur und nationale Koordinator des WUF13, Anar Guliyev, dass NUFA3 eine bedeutende Etappe zur Stärkung des nationalen, regionalen und globalen Dialogs über die Zukunft der Städte darstellt und eine neue Phase internationaler Zusammenarbeit auf dem Weg zum Weltstädteforum in Baku eröffnet.
Zum Abschluss wandte sich Anar Guliyev mit einer symbolischen Botschaft an die Teilnehmer:
„Gemeinsam können wir eine Zukunft schaffen, in der jede Stadt klimafest, jede Gemeinschaft gesund und jeder Mensch ein unverzichtbarer Teil der Geschichte seiner Stadt ist.“
