Vom 2. bis 7. Oktober ist der Meteorschauer der Orioniden aktiv; seinen Höhepunkt erreicht er in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober.
Laut der Abteilung für Astrophysik der Physikalischen Fakultät der Staatlichen Universität Baku steigt das Sternbild Orion in dieser Zeit nach Mitternacht über den Horizont — das sind die besten Beobachtungsbedingungen. Bei klarem Wetter ist das Ereignis auch am aserbaidschanischen Himmel gut zu verfolgen.
Die Orioniden gehören zu den hellsten und schnellsten Meteorschauern herbstlicher Nächte. Der Name stammt vom Sternbild Orion. Im Maximum sind bis zu 20 Meteore pro Stunde möglich. Der Orioniden-Schauer ist einer der von dem Halleyschen Kometen ausgelösten Schauer: Jahrtausende lang hinterließ der Komet eine lange Spur aus Staub und Gesteinsbrocken; jedes Jahr, wenn die Erde diese Spur kreuzt, verglühen die Partikel in der Atmosphäre und erzeugen helle Lichtstreifen.
Kennzeichen der Orioniden ist ihre hohe Geschwindigkeit: Die Meteore fliegen mit etwa 66 km/s, daher sind ihre Spuren kurz, aber sehr hell.
