Bis März 2026 sollen die Straßen, die Aserbaidschan mit Nachitschewan verbinden, in Betrieb genommen werden. Das Projekt gilt als strategisch bedeutsam, sowohl zur Stärkung der regionalen Wirtschaftsbeziehungen als auch zur Erleichterung der Mobilität der Bürger.
Laut dem Abgeordneten des Milli Mejlis, Azer Allahveranov, ist die Inbetriebnahme der Autobahn nach Nachitschewan über den Araz-Korridor ein wichtiger strategischer Schritt.
„Dieser Korridor, der bereits im März nächsten Jahres eröffnet werden soll, ist sowohl für den Personenverkehr als auch für den Gütertransport von großer Bedeutung. Was die Fahrt von Nachitschewan in die Türkei betrifft, so wird dieser Prozess derzeit durch das Quarantäneregime eingeschränkt. Nach den geltenden Regeln darf das Land momentan nur auf dem Luftweg verlassen werden“, erklärte er.
Allahveranov fügte hinzu, dass im Falle einer Aufhebung des Quarantäneregimes ab Januar eine Autofahrt in die Türkei auch für Bürger möglich sein könnte, die nicht in Nachitschewan registriert sind: „Man muss sich nur noch etwas gedulden. Nach März werden die Details geklärt. Diese Straße wird wirtschaftliche Vorteile bringen und den Austausch sowie den Personenverkehr zwischen Nachitschewan und dem restlichen Aserbaidschan verstärken.“
Quelle: Bizim.Media
