Wie Energieminister Alparslan Bayraktar auf A Haber TV mitteilte, soll in der zweiten Phase eines gemeinsamen Energieprojekts die tägliche Lieferung von aserbaidschanischem Erdgas nach Syrien von 3,4 auf 6 Millionen Kubikmeter steigen. Der für den Export genutzte Pipeline-Strang sei für das höhere Volumen ausgelegt, so Bayraktar. „Diese Lieferungen sind keine Zuwendungen, sondern kommerziell. Aserbaidschan verkauft das Gas an Damaskus, die Türkei übernimmt Lieferung und Logistik. Finanziert wird das Projekt vom Qatar Development Fund.“ Das Gas aus Aserbaidschan speist in das BOTAŞ-System der Türkei ein und wird am Grenzübergang Yavuzlu nach Syrien übergeben. Lieferungen über die Trasse Kilis–Aleppo begannen am 2. August 2025. Der Brennstoff wird an Kraftwerke in Aleppo und Homs geliefert und soll 1.200 bis 1.300 Megawatt für das syrische Netz erzeugen.
Die Türkei und Aserbaidschan werden die Gaslieferungen nach Syrien verdoppeln
Date:
