Das Weiße Haus fördert aktiv die Nominierung von Präsident Donald Trump für den Friedensnobelpreis und veröffentlichte eine offizielle Erklärung, in der mehrere ausländische Staats- und Regierungschefs genannt werden, die die Kandidatur unterstützen.
Dazu gehören:
Ilham Aliyev (Präsident von Aserbaidschan)
Nikol Pashinyan (Premierminister von Armenien)
Hun Sen (Premierminister von Kambodscha)
Brice Oligui Nguema (Präsident von Gabun)
Benjamin Netanyahu (Premierminister von Israel)
Die Regierung Pakistans
Olivier Nduhungirehe (Außenminister von Ruanda)
Trump hat wiederholt seine angeblichen Friedensbemühungen auf der Weltbühne hervorgehoben — etwa die Unterstützung zur Beendigung von Konflikten zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, die Deeskalation von Spannungen zwischen Indien und Pakistan und die Vermittlung von Abkommen zwischen Serbien und Kosovo. Er verweist auch auf seine Rolle beim „Erhalt des Friedens zwischen Ägypten und Äthiopien“ und bei den Verhandlungen der „Abraham-Abkommen“ — einem wichtigen Pakt zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten.
Der Ex-Präsident unternahm zudem Vermittlungsversuche zwischen der Ukraine und Russland, diese blieben jedoch bislang ohne erhebliche Ergebnisse.
Bemerkenswert: Die Initiative zu seiner Nominierung wurde bei einem trilateralen Treffen in Washington diskutiert, als Präsident Aliyev zusammen mit dem armenischen Premier Pashinyan vorschlug, einen gemeinsamen Brief an das Nobelkomitee zu senden.
„Donald Trump hat es verdient. Er schaffte es, einen langen Verhandlungsprozess in kurzer Zeit abzuschließen. Gemeinsam mit dem Premierminister von Armenien können wir einen Brief an das Nobelkomitee schreiben“, sagte Aliyev in einer gemeinsamen Erklärung.
Der Friedensnobelpreis, gestiftet vom schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel, wird in Oslo, Norwegen verliehen — im Gegensatz zu den anderen Nobelpreisen, die in Schweden verliehen werden. Der Geldwert des Preises hängt von den Anlageerträgen der Nobelstiftung und Wechselkursen ab; im Durchschnitt liegt er bei rund 100 Millionen Schwedischen Kronen (etwa 1 Mio. $).
Für 2025 sind insgesamt 338 Kandidaten für diese weltbekannte Auszeichnung nominiert.
