Ein Joint Venture der Eisenbahnen Chinas, Kasachstans, Aserbaidschans und Georgiens soll Abläufe vereinheitlichen und die Servicequalität im Mittleren Korridor verbessern.
Das erklärte Wanxu Dong, Vorsitzender von Beijing Trans Eurasia International Logistics, auf dem „Schwarzmeer-Kaspisches Logistikforum 2025“ in Baku. „Als Teil des Mittleren Korridors müssen wir überzeugt sein, dass wir diese Route wiederbeleben und weiterentwickeln können. Die Antwort liegt auf der Hand: Infrastruktur, Bau und effiziente Koordination sind nötig. Das neue Joint Venture soll genau das erreichen und die Servicequalität steigern“, sagte er.
Laut Dong gehören zu den größten Herausforderungen des Mittleren Korridors widrige Wetterbedingungen, Engpässe in Spitzenzeiten und Zeitverluste bei der Dokumentenabwicklung. „Zwischen August und Oktober des vergangenen Jahres lag die Transitzeit von Xi’an nach Duisburg stabil bei 30 Tagen. Doch im November stieg sie wegen schlechten Wetters und höherer Auslastung im Hafen von Aktau ebenfalls auf 30 Tage. Das führt zu Kundenverlusten. Ohne gemeinsame Entwicklung wird es schwer sein, den Güterfluss von China nach Europa aufrechtzuerhalten“, warnte er.
