Nach Angaben des Staatlichen Sozialschutzfonds wurden in den ersten 7 Monaten dieses Jahres 10 % mehr Mittel für Rentenzahlungen bereitgestellt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das entspricht 367 Millionen Manat zusätzlich und einem Gesamtbetrag von 4,142 Milliarden Manat.
Dies teilte Vugar Bayramov, Mitglied des Parlamentsausschusses für Wirtschaftspolitik, Industrie und Unternehmertum, in einem Facebook-Beitrag mit. Demnach hängt der Anstieg der Rentenausgaben vor allem mit der Einführung des fünften Sozialpakets im Jahr 2025 zusammen:
„Seit Jahresbeginn wurden im Rahmen des Sozialpakets alle Arten von Arbeitsrenten um 8,1 % indexiert und erhöht. Zudem stieg die Mindestrente ab dem 1. Februar um 14,3 % auf 320 Manat. All dies hat direkt zu höheren Rentenausgaben geführt.
Die Erhöhung betrifft 1,1 Millionen unserer Bürger. Damit führten diese Entscheidungen zu einem Anstieg des Gesamtvolumens der Rentenmittel.
Gleichzeitig wurden in den vergangenen Monaten weiterhin neue Renten vergeben. Neue Bewilligungen bedeuten zusätzliche Haushaltsmittel für diesen Bereich. In diesem Zeitraum wurden 27.000 Renten proaktiv über das elektronische System vergeben. Insgesamt erhielten mehr als 94.200 Personen proaktiv Sozialleistungen und Renten. Dies zeigt die elektronische Automatisierung des Prozesses und die schnelle Entscheidungsfindung.
Im Jahr 2025 werden die Sozialausgaben des aserbaidschanischen Staatshaushalts 16,9 Milliarden Manat betragen, davon 4,8 Milliarden für Sozialschutz und soziale Sicherheit. Das bedeutet, dass im Jahr 2025 mehr Mittel für den Sozialbereich, einschließlich Rentenzahlungen, bereitgestellt werden.“
