Die Europäische Union begrüßte das am 8. August im Weißen Haus von Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan und Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew – in Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump – initialisierte Abkommen. Sie bezeichnete es als einen „bedeutenden Durchbruch“ und forderte eine rasche Unterzeichnung und Ratifizierung des Friedensvertrags.
In einer Erklärung im Europarat erklärte die EU, das Abkommen baue auf dem im März bei bilateralen Gesprächen vereinbarten Text auf und verankere die vollständige Normalisierung auf Grundlage der gegenseitigen Anerkennung von Souveränität, territorialer Integrität und Unverletzlichkeit der Grenzen im Einklang mit der Alma-Ata-Erklärung von 1991. Die EU betonte, die Umsetzung der Schritte werde den Südkaukasus einem nachhaltigen Frieden und gemeinsamem Wohlstand näherbringen. Zahlreiche europäische Staaten schlossen sich der Erklärung an, darunter Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Island, Liechtenstein, Monaco, Moldau, Montenegro, Norwegen, Nordmazedonien, San Marino, Serbien, die Ukraine und das Vereinigte Königreich.
