In den letzten Tagen hat der deutliche Preisanstieg bei Bolt-Fahrten während der Stoßzeiten für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Selbst auf den kürzesten Strecken waren die Kosten spürbar höher.
Naum Asisow, Leiter der Bolt-Niederlassung in Aserbaidschan, erklärte gegenüber Oxu.az, dass es keine Änderungen in der Preispolitik gegeben habe und auch der Mindestpreis nicht erhöht worden sei. Der Dienst funktioniere nach dem Prinzip der dynamischen Preisgestaltung.
„Wenn ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage entsteht, passen die Algorithmen dies mit sogenannten Spitzenfaktoren an. Das bedeutet: Steigt die Zahl der Bestellungen sehr schnell und übersteigt die Anzahl der verfügbaren Fahrer, erhöht sich der Fahrpreis. Sobald sich das Gleichgewicht wiederherstellt, sinkt der Preis automatisch“, erläuterte Asisow.
Er wies darauf hin, dass sich der Endpreis aus mehreren Faktoren zusammensetzt: Basistarif (Bereitstellung des Fahrzeugs), Fahrzeit, gefahrene Kilometer, dynamische Faktoren und weitere. Auch Wetterbedingungen, Baustellen, Staus oder Änderungen der Route durch den Fahrgast können den Endpreis beeinflussen.
