In Georgien wurde in einem aus dem Iran kommenden Fahrzeug 200 Kilo Heroin beschlagnahmt.
Wie Report meldet, stellten Beamte der zentralen Kriminal- und Streifenpolizei des Innenministeriums von Georgien gemeinsam mit dem Ermittlungsdienst des Finanzministeriums sowie dem Zollamt des Einnahmedienstes eine besonders große Menge Heroin sicher.
Der Schwarzmarktwert der Drogen übersteigt 50 Millionen US-Dollar.
Auf einer Pressekonferenz erklärte das Innenministerium, dass ein iranischer Staatsbürger, M.B. (geb. 1989), festgenommen wurde. In dem von ihm gesteuerten LKW entdeckten die Ermittler acht Säcke mit der Aufschrift „Fischfutter“, die insgesamt 200 Kilo Heroin enthielten. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte das Fahrzeug die Grenze zwischen Iran und Aserbaidschan und versuchte anschließend über den Grenzübergang „Rote Brücke“ nach Georgien einzudringen.
Die Ermittlungen laufen weiter, um mögliche weitere Beteiligte zu identifizieren.
Stellvertretender Innenminister Aleksandre Darakhvelidze erklärte, dass der Fall nach Artikel 260 (Absatz 3, Buchstabe a) und Artikel 262 (Absatz 4, Buchstabe a) des Strafgesetzbuches verfolgt wird, die Strafen von bis zu 20 Jahren oder lebenslanger Haft vorsehen.
