Ab dem 2. August wird Syrien täglich 3,4 Millionen Kubikmeter Erdgas aus Aserbaidschan erhalten – transportiert über die Türkei in die Provinz Aleppo. Dies gab der syrische Energieminister Mohammad al-Bashir bekannt.
Ziel ist es, mit dem Gas bis zu 900 Megawatt Strom zu erzeugen. Das Projekt ist Teil einer regionalen Kooperation zur Stabilisierung des syrischen Energiesektors.
Der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar erklärte, dass der Export auf einem Tauschabkommen (Swap-Deal) mit Aserbaidschan basiert. Die Bauarbeiten an der türkisch-syrischen Grenze seien in kürzester Zeit abgeschlossen worden. Finanziert wurde das Projekt von Katar.
Bayraktar kündigte an, dass die tägliche Gasmenge auf 6 Millionen Kubikmeter steigen soll, was eine Stromproduktion von bis zu 1.200 Megawatt ermöglichen würde. Damit könnte die tägliche Stromversorgung in Syrien von aktuell 3–4 Stunden auf bis zu 10 Stunden erhöht werden.
Zur Inbetriebnahme ist eine Zeremonie mit den Energieministern Katars und Syriens geplant.
