Aserbaidschan und Kasachstan werden ein gemeinsames Unternehmen gründen, um „Engpässe“ im Kaspischen Meer zu beseitigen. Dadurch sollen die Transportkosten um das 1,5- bis 2-Fache sinken.
Wie Report berichtet, erklärte der aserbaidschanische Minister für digitale Entwicklung und Verkehr, Raschad Nabiyev, dies auf dem 5. Tiflis-Forum „Seidenstraße“.
Laut Nabiyev sollten die Länder der Region ihre Infrastrukturinvestitionen enger koordinieren, um eine höhere Effizienz im Transportsektor zu erreichen.
„Wir haben uns bereits mit Kasachstan auf die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens geeinigt, um die Engpässe im Kaspischen Meer zu beseitigen. Im Rahmen dieses Projekts werden Fährsysteme in Betrieb genommen, wodurch die Transportkosten um etwa das 1,5- bis 2-Fache sinken werden“, sagte er.
Nabiyev fügte hinzu, dass bereits ein gemeinsames Unternehmen zur Finanzierung der Route gegründet wurde und die Tarife zwischen den drei Parteien abgestimmt sind – im Interesse der Partner und Kunden.
Der Minister betonte, dass das Ziel des Mittleren Korridors nicht darin besteht, eine Alternative zur Nordroute zu werden, sondern zu einem wichtigen und verlässlichen Gütertransportweg zwischen Ost und West.
Nabiyev zufolge wird der Mittlere Korridor bei Beibehaltung des aktuellen Kurses bald nicht nur zuverlässig, sondern auch hoch wettbewerbsfähig sein.
