In den Jahren 2022-2024 flossen über 600 Millionen US-Dollar an Investitionen internationaler Finanzinstitutionen (IFI) in den Sektor der erneuerbaren Energien in Aserbaidschan.
Laut der Eurasischen Entwicklungsbank (EDB) sind Investitionen in erneuerbare Energien zu einem neuen Trend für IFI geworden: Allein 2022-2024 investierten sie 3 Milliarden US-Dollar in der eurasischen Region, während das Gesamtvolumen seit 2008 bei 4,4 Milliarden liegt.
Die größten Finanzierungen für den Bereich erneuerbare Energien in der Region 2022-2024 wurden von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (1,4 Mrd. US-Dollar, 47 %), der International Finance Corporation (426 Mio., 14 %) und der Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank (385 Mio., 13 %) genehmigt. Die Hauptempfängerländer waren Usbekistan (1,8 Mrd.), Aserbaidschan (675 Mio.) und Kasachstan (280 Mio.).
Das Volumen der Projekte mit Kofinanzierung belief sich 2022-2024 auf 2,4 Milliarden US-Dollar. Die IFC stellte 807 Mio., die Asiatische Entwicklungsbank 512 Mio., die EBRD 441 Mio. und die AIIB 355 Mio. bereit.
Kofinanzierungen betrafen insbesondere den Bereich erneuerbare Energien in Usbekistan (1 Mrd.), Aserbaidschan (326 Mio.) und Kasachstan (90 Mio.) sowie den Finanzsektor in der Mongolei (310 Mio.) und in Usbekistan (161 Mio.).
Eines der größten Kofinanzierungsprojekte im Zeitraum 2022-2024 war ein 2024 von der AIIB genehmigter Kredit über 170 Millionen US-Dollar zur Finanzierung der Entwicklung, des Baus, Betriebs und der Wartung zweier Solarkraftwerke in Aserbaidschan – in Banka und Bilasuvar. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 670 Millionen US-Dollar. Mitfinanziert wurde es von weiteren Finanzinstitutionen, darunter die EBRD.
