Vor dem Schwurgericht in Baku wird das vom Staatssicherheitsdienst (SSS) Aserbaidschans eingeleitete Verfahren gegen Khagani Omarov, Anar Salamzade und Elchin Azizov fortgesetzt. Den Angeklagten wird Terrorismusfinanzierung vorgeworfen.
Wie Report berichtet, fand die Verhandlung unter Vorsitz der Richterin Nigar Imanova statt.
Die Verteidigung stellte einen Antrag auf Einstellung des Strafverfahrens gegen Khagani Omarov.
Der Anwalt argumentierte, dass die Geldüberweisungen seines Mandanten nach Syrien nicht der Unterstützung terroristischer Gruppen, sondern der Hilfe für bestimmte Personen dienten.
Das Gericht wies den Antrag jedoch als unbegründet zurück.
Im Anschluss wurden Zeugenaussagen gehört und Erklärungen von Zeugen verlesen, die aus triftigen Gründen nicht erscheinen konnten.
Die nächste Anhörung wurde auf den 28. Oktober angesetzt.
Die Angeklagten waren im Rahmen einer Operation des SSS festgenommen worden.
Laut Anklageschrift sollen sie Geld an Personen in einem ausländischen Staat überwiesen haben, um terroristische Aktivitäten zu unterstützen.
Ihnen wird gemäß Artikel 214-1 („Finanzierung des Terrorismus“) des Strafgesetzbuches Aserbaidschans der Prozess gemacht.
