Obwohl der Zugang zur vorschulischen Bildung in Aserbaidschan allmählich ausgeweitet wird, liegen die aktuellen Werte weiterhin deutlich unter den Zielvorgaben, die für einen qualitativ hochwertigen Bildungsstart der Kinder erforderlich sind.
Das erklärte der stellvertretende Bildungs- und Wissenschaftsminister Aserbaidschans, Idris Isajew, bei der Eröffnung des 7. Dialogs zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung unter dem Motto „Investitionen in Bildung für eine nachhaltige Entwicklung Aserbaidschans“.
Er wies darauf hin, dass derzeit nur 10 % der Kinder im entsprechenden Alter Vorschuleinrichtungen besuchen.
„Es liegt noch viel Arbeit vor uns, um diese Zahl zu erhöhen. Unser Ziel ist es, bis Ende 2026 einen Anteil von 15 % zu erreichen. Der strategische Plan wurde in diesem Bereich aktualisiert“, betonte Isajew.
Der Vizeminister verwies zudem auf eine deutliche Altersungleichheit:
„Es gibt Programme für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren, doch die Teilnahmequote unter den Fünfjährigen liegt bei rund 83 % bis 84 %. Zur Förderung der Teilnahme von 1- bis 5-Jährigen werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, und dieser Prozess weitet sich schrittweise aus.“
Besonderes Augenmerk gilt dem regionalen Ausbau des Vorschulsystems, dem Bau neuer Kindergärten und der Einführung innovativer gemeinschaftsbasierter Vorschulmodelle.
Quelle: Trend
